sdssdads

© Künzelsauer Seniorinnen und Senioren 2017 - 2025
Künzelsauer Seniorinnen und Senioren e.V.
Aktuelles 2025
Auf dieser Seite finden Sie Hinweise, Berichte und Bilder von aktuellen, ausgewählten Ereignissen im Jahr 2025, an denen Mitglieder des Vereins aktiv mitwirken oder mitgewirkt haben.
16.Mai 2025
Kleine Einweihungsfeier für das KÜSS-Bürgerprojekt 2024: „ Blumenschmuck für unsere Kocherbrücke“ Die Idee von Wilhelm Lüdemann hat die Vorstandsmitglieder in einer Sitzung begeistert: Wie in anderen Orten des Kochertales bereits praktiziert, sollte auch hier in Künzelsau die Kocherbrücke in den Sommermonaten farbenfroh einfahrende Personen begrüßen. Im praktizierten Bürgerbudget der Stadtverwaltung sah man eine Möglichkeit der Umsetzung. Nun musste im Vorfeld einiges abgeklärt werden: Welche Blumenkästen eignen sich? Wie sieht eine stabile Halterung am Geländer aus? Wer fertigt diese passgenau an? Welche Blumen eignen sich? Wie hoch sind die entstehenden Kosten? Ist dies überhaupt möglich, da diese Brücke zur Bundesstraße 19 gehört? Martin Probst übernahm federführend die Abklärung all dieser Fragen. Der Antrag für das Bürgerbudget wurde im Frühsommer 2024 mit einer Antragssumme von 7500 € abgegeben. Nun hieß es abwarten: Per Bürger- entscheid stimmte die Bevölkerung über die eingegangenen Anträge ab. Doch das Ergebnis konnte KÜSS nicht erfreuen, das Projekt bekam leider etwas wenig Stimmen. Doch der Gemeinderat befürwortete es trotzdem und bewilligte eine niedrigere Summe: 5250 €. Nun musste umgeplant werden …. Am Freitag, 16. Mai, war es soweit: Freudig konnte das KÜSS-Projekt abgeschlossen werden. Ein Mitarbeiter des städtischen Bauhofs hatte die Halterungen hergestellt, diese wurden verzinkt und vom Bauhof an der Brücke befestigt. Statt der vorgesehenen 28 Kästen waren es nun 20 Kästen, die in der Gärtnerei Wagner in Mäusdorf von Christa Marks und Adelheid Kistner-Hiller eingepflanzt wurden. Mitarbeiter des Bauhofs haben die bepflanzten Kästen angebracht und gesichert. Eine Bläsergruppe der Stadtkapelle begrüßte am Platz vor den Kocherfontänen Bürgermeister Stefan Neumann und KÜSS-Mitglieder. In seinen Worten freute sich BM Neumenüber das Engagement von KÜSS zur Verschönerung von Künzelsau. Der KÜSS-Vorsitzende Wolfgang Jörger wies u.a. auf die Geschichte dieses Flussübergangs hin. Und Martin Probst stellte die einzelnen Schritte dieses Projektes den Zuhörenden vor. Alle drückten den Dank an den Gemeinderat für die Bewilligung der Mittel für dieses Projekt aus. Nun warten sicher viele Benutzer der Kocherbrücke auf die volle Entfaltung der Blumenblüten. Zu hoffen ist, dass alle Pflanzen ihren Platz im Kasten den Sommer über haben und nicht unfreiwillig im Kocher baden gehen. Text und Fotos: Ehrenfried Biehal
… ein freudiges Ereignis …
17.Mai 2025
„Runzelige Schuhe, der Weg älter als du, und du gehst, als wärest du jung.“ 10 Jahre Hermann-Lenz-Wanderweg Aufgebrochen waren sie an entgegengesetzten Orten, in Künzelsau und in Langenburg, getroffen haben sich die Wanderer auf Schloß Stetten, um gemeinsam das 10 jährige Jubiläum des Hermann-Lenz-Weges zu feiern. Im Brunnensaal begrüßten Claus Brümmer und Hermann Stierle vom Verein der Künzelsauer Seniorinnen und Senioren, unter deren Regie der Wanderweg 2015 geschaffen worden war, die von der Familie von Stetten großzügig durch Kaffee und Kuchen gestärkten „Lenzianer“, und sie dankten den Mitveranstaltern, dem Verein StadtGeschichte Künzelsau, der Volkshochschule und Heide Ruopps Wanderfreunden aus Langenburg für finanzielle und ideelle Unterstützung der Veranstaltung. Unter dem Titel „Wer stehenbleibt, rückt weit vor in der Zeit. Der Wanderer Hermann Lenz“ gab der Lenz- Spezialist Prof. Dr. Rainer Moritz in seinem anspruchsvollen Vortrag einen Einblick in die literarische Welt des Schriftstellers, der auch bei den Wanderungen mit seiner Frau sich in seine eigene Gedankenwelt zurückziehen konnte, so dass die beiden deutlichen Abstand voneinander hielten und er im inneren Rückzug detailverliebt und genau die ihn umgebende Natur einfangen und beschreiben konnte, immer im Blick zurück auf das, was war, woraus er Position zur Gegenwart gewann. Charakteristisch für ihn, so Moritz, die Hingebung an den späten Sommer, aus dem er seine Bilder gewann, dabei gedanklich verbunden mit seinen Vorbildern Marc Aurel, Adalbert Stifter und Bildern der Romantik, wie sie Caspar David Friedrich schuf. Geprägt durch seine Kinder- und Jugendzeit in Künzelsau hat Hermann Lenz seine Bindung an Hohenlohe nie verloren und wanderte bis ins hohe Alter gerne in unserer Landschaft. Im Gasthof „Post“ in Langenburg fand er mit seiner Frau eine ihm lieb gewordene Ferienheimat. Die Wanderung auf dem Hermann-Lenz-Wanderweg lässt diese Bindung erleb- und spürbar werden, darin waren sich die Wanderfreunde einig und freuten sich besonders über den 9-jährigen Raphael Ottenbacher, der als eindrucksvolles Beispiel Lenzscher Lyrik das Gedicht rezitierte:
Der Pirol Er flog übern Weg, Im Sommer bei sanftem Wind: Ein gelber Vogel mit schwarzen Flügeln, Schwebend in weiten Schwüngen Lange ist’s her. Später hörtest du seinen Gesang Oben im Blattgewölb‘ Des Gewands Lichte Eichen, Auch dicht am Fluß Und im Burgenland Wo das Akazienwäldchen Von Bienen summte. Düdelüo klang’s von oben Zwischen gefiederten Blättern. Seitdem wartest du, Daß du ihn wiedersiehst, Schwebend in weiten Schwüngen.
Kleine Pause an Lenz-Tafel in Morsbach
Stärkung auf Schloss Stetten
Ein Dank an die Organisatoren
Text: Martin Probst Fotos: Ehrenfried Biehal
23.10.2025
Vorstand (V) und Beirat (B) von rechts nach links: Dr.Wolfgang Jörger (B) Christa Marks (V) Anneliese Scholz (V) Ulla Ziegler (B) Martin Probst (V) Adelheid Kistner-Hiller (B) Paul Lions (B) Claus Brümmer (V) Ehrenfried Biehal (B)
Ein herzlichster Dank an beide im Verein aktiven Gründungsmitglieder
Neuer Vorstand gewählt Bei der Mitgliederversammlung am 23.10.2025 im Ratssaal des Rathauses wurde auch ein neuer Vorstand und Beirat gewählt. Ein kleiner Mitgliederkreis freute sich zuerst über ein Grußwort des BM Stefan Neumann. Er erläuterte ausführlich diese Themen (hier in Stichpunkten): GesundheitsCampus MediKÜN: Beginn von Renovierungsarbeiten in Teilbereichen, kein Leerstand im Ärztehaus, zukünftige Belegung: Erdgeschoß: Erweiterung der Radiologie, Konferenzräume, ein Café. 1.Stock: Frühförderstelle Lichtenstern, ein Kiga für Mitarbeiter des Hauses, weitere Arztpraxen 2.Stock: Kurzzeitpflege mit 30 Plätzen, u.a. Reaktivierung der Kochertalbahn: vorgesehener Einsatz einer neuen Generation von S-Bahnen, Bau und Einrichtung mit 90%-Förderung durch Land und Bund, späterer Betrieb mit Landesmittel, geplante Veranstaltung zu Rahmenbedingungen in Kupferzell, vorgesehene Online-Bürgerbefragung ab Dezember. Auf einzelne Fragen aus der Versammlung ging unser BM detailliert ein. Berichte Der Vorsitzende Dr.Wolfgang Jörger stellte in deinem Tätigkeitsbericht diese Schwerpunkte vor: Gesprächsrunden von Vorstand/Beirat mit unserem BM zu den Themen Gesundheitsversorgung, Hospiz, Erhalt und Zukunft unseres Altenzentrums, Sorgende Gemeinde mit Quartiermanager, Zivilschutz bei Notfällen. Danach die Aktivitäten unseres Vereins: Bürgerprojekt Blumenschmuck an der Kocherbrücke, Info-Veranstaltungen, Cafe-Küss regelmäßig alle 2 Wochen, Pflege der Website, Boulespiel u.a. In seinem Kassenbericht stellte Schatzmeister Hermann Bauer ein positives Ergebnis dar. Auch der Bericht des Kassenprüfers Wolfgang Münz bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung. Somit konnte auf Antrag der Vorstand einstimmig entlastet werden. Neuwahlen Bei den tournusmäßigen Neuwahlen wurden im Vorstand und im Beirat einzelne Positionen aus Altersgründen neu besetzt: Jeweils einstimmig wurde Martin Probst zum neuen Vorsitzenden gewählt, Christa Marks und Anneliese Scholz als Stellvertreterinnen bestätigt, das Amt des Schatzmeisters übernimmt Claus Brümmer. Danach wurden die beiden Kassenprüfer Wolfgang Münz und Andreas Eckle bestätigt und die Mitglieder des Beirates gewählt. Dank Martin Probst dankte den beiden ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihre seither geleistete Arbeit. Bei Hermann Bauer hob er dessen Aussage: „Langlebigkeit verpflichtet, Aufgaben für die Gesellschaft zu übernehmen“ hervor. Und bei Wolfgang Jörger stellte er dessen langjährigen Einsatz in der Seniorenarbeit und seine Kompetenz im medizinischen Bereich in den Mittelpunkt. Als kleines Abschiedsgeschenk erhielten beide symbolisch ein Glas Honig, das Ergebis besonders fleißiger Bienen. Danach stellte er die Schwerpunkte für die weitere Arbeit des Vereins vor: weitere Pflege der bestehenden Angebote, Kontakte zu anderen Gruppierungen und eine mögliche Perspektive einer Entwicklung zu einem Stadtseniorenrat. Text und Fotos: Ehrenfried Biehal