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Auf dieser Seite finden Sie Hinweise, Berichte und Bilder von aktuellen und auch zurückliegenden, ausgewählten Ereignissen, an denen Mitglieder des Vereins aktiv mitwirken oder mitgewirkt haben.
Künzelsauer Seniorinnen und Senioren e.V.
Aktuelles 2019
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03.Mai 2019
“Enkeltrick und …” Ältere im Visier von Gaunern und Betrügern – gesundes Misstrauen ist gefordert „So leicht können wir Menschen uns täuschen“ – Pfarrer Adrian Warzecha brachte in seinem Grußwort auf den Punkt, was die Schauspielerinnen Ramona Karst und Yasmin Röckel von den TheaterExperten aus Ludwigsburg im Gemeindehaus der St. Paulus Gemeinde mehr als 130 Älteren in eindrucksvoller Weise nahebrachten. In raschem Wechsel änderten sie ihr Aussehen und Auftreten so, dass die Zuschauer die Wirkung der Vorgehensweisen in sich spürten und erkannten, wie schnell man darauf hereinfliegen könnte. Als trickreiche Anruferin, die sich als in Not geratener Enkel ausgibt, holte Yasmin Röckel in raffinierter Weise Informationen aus ihrer Kollegin am Telefon heraus, auf deren Basis sie diese zur Herausgabe von erheblichen Geldsummen überredete. Als Vertrauen ausstrahlende Handwerkerin, die nur mal so die Trinkwasserinstallation überprüft, erbeutete sie Wertsachen in der Wohnung, indem sie die Oma raffiniert ablenkte und in ihren Überprüfungsauftrag einbezog. Als Gaunerpärchen beraubten die Akteure auf der Bühne den Erdgeschossbewohner, indem die eine an der Wohnungstür mit ihm ein unverfängliches Gespräch führt, während die andere durch die Terrassentür eindrang und die Wohnung ausraubte. Und als angebliches Unfallopfer, das Hilfe braucht, verschafften sie sich Zugang zu Wohnung, um dort Wertsachen an sich zu bringen. Dass dies alles keine von den Schauspielerinnen erfundenen  Geschichten waren, zeigte Kriminalhauptkommissar Jörg Hachenberg mit konkreten Beispielen aus dem Hohenlohekreis. Mit Genugtuung stellte er fest, dass trotz steigender Gauneraktivitäten die Fallzahl aber deutlich zurückgegangen sei, nachdem Polizei, Landkreisverwaltung und viele Organisationen gemeinsam im Präventionsverein „Sicher im Hohenlohekreis“ hier intensive Aufklärung betreiben. So wurden auch die Zuschauer aufgefordert, solchen Situationen gegenüber ein gesundes Misstrauen zu entwickeln und in gemeinsamem Spiel mit Akteuren aus dem Publikum wurden Gegenstrategien entwickelt. So erfüllte sich der Wunsch von Bürgermeister Stefan Neumann, die Vorstellung möge konkrete Hilfe gegen solche Betrügereien bieten. Zufrieden stellte Dr. Wolfgang Jörger als Vorsitzender des mit der Organisation betrauten Vereins der Künzelsauer Seniorinnen und Senioren fest, nach dem Spiel verstehe er besser, warum gerade Ältere auf solche Tricks hereinfallen. Damit sei die Möglichkeit gegeben, sich zu schützen. Erfreut stellte er fest, dass alle in der Seniorenarbeit tätigen Organisationen der Stadt gemeinsam zu der Veranstaltung eingeladen hatten, das mache Mut zu weiteren gemeinsamen Aktionen. Text: Martin Probst
BM Stefan Neumann begrüßt… … viele Seniorinnen und Senioren zeigen Interesse… … und lokale Infos durch Herrn Hachenberg … … lebendig spielende Theatergruppe … … auch ein Zuschauer wird “hereingelegt” … … insgesamt ein Nachmittag mit Gewinn…
12.Mai 2019
Auf Wanderspuren des Dichters Hermann Lenz Hohenlohe und Künzelsau , wo er aufwuchs, haben Hermann  Lenz, Träger des Georg-Büchner-Preises 1978, der bedeutendsten deutschen Literaturaus-zeichnung, nie losgelassen. Bis ins hohe Alter erwanderte er mit seiner Frau Hanne die Landschaft zwischen Kocher, Jagst und Tauber. Seine vielfältigen Eindrücke und Erlebnisse haben ihren literarischen Niederschlag in seinen zahlreichen Romanen gefunden. Lebendiges Andenken an ihn zu wahren, haben sich die Vereine Künzelsauer Seniorinnen u. Senioren (KÜSS), StadtGeschichte Künzelsau e.V. sowie die Volkshochschule (vhs) zum Ziel gesetzt. Zu seinem 21. Todestag am 12.Mai 2019 luden sie zu einer erneuten Wan-derung auf dem von KÜSS- Mitgliedern 2015 eingerichteten Hohenloher Hermann-Lenz-Weg  auf der rd. 7 km langen Teilstrecke von Künzelsau bis Schloß Stetten ein. Mehr als 20 fröhliche Wanderer und H. Lenz-Freunde starteten vom Hermann-Lenz-Haus (vhs) bei angenehmen Wetter zur Wanderung. An einigen der entlang des Hermann-Lenz-Wegs aufgestellten Schautafeln mit ortsbezogenen Bildern, Informationen und  H.-Lenz- Zitaten trugen mitwandernde Verehrer Lenz-Gedichte auswendig vor oder lasen aus seinen Romanen. Nachdem die Wandergruppe das blühende Kochertal über Morsbach und Kocherstetten durchwandert und den Aufstieg nach Schloß Stetten geschafft hatte, begrüßte Frau Dr. Franziska von Stetten dort die Wanderer zu Kaffee und Kuchen. Zum Abschluss des gelungenen  Wandertages erfreute Walter Häberle die Gruppe  mit der Lesung von Auszügen mit Hohenlohe-Bezug aus dem literarischen Werk von Hermann Lenz. Für nächstes Jahr ist eine erneute Kulturwanderung auf dem Hohenloher Hermann- Lenz-Weg geplant. Text: Claus Brümmer
… Walter Häberle liest aus Werken von Lenz … Claus Brümmer begrüßt am Lenz-Haus …… … bei schönem Wetter durchs Kochertal …… … in Kocherstetten Rast mit literarischen Texten …… … und Hermann Stierle dankt ihm mit einem Buch …
21.August 2019
Neue KÜSS-Aktivität: Boule Einzelne Mitglieder des Vereins Künzelsauer Seniorinnen und Senioren (KÜSS) trafen sich im Juli und im August an zwei Abenden, um den in Frankreich weit verbreiteten Freizeitsport Boule zu spielen. Die Bouleanlage in Künzelsau liegt zwischen Kocher und den Tennisplätzen zu dieser Tageszeit am Abend ideal im Schatten. „Eigentlich spielen wir nicht Boule, sondern Petanque (kommt vom südfranzösichen „ped tanco“), also Boule aus dem Stand heraus, ohne Anlauf“, meinte zu Beginn der Organisator der Treffen Ehrenfried Biehal. Er stellte auch die wenigen Spielregeln vor. Und nun versuchte jede Spielerin und jeder Spieler einer Mannschaft seine Kugel möglichst nahe der Zielkugel, dem “Schweinchen” zu platzieren. Da spielte neben dem Wurfkönnen auch oft die Beschaffenheit des Platzes mit. Doch überraschende Momente gehören einfach dazu. Auch genaue Zielwürfe führten zu neuen Positionen der Kugeln zueinander. Die Siegerpunkte wurden meist durch gutes Augenmaß ermittelt, doch ab und zu gab ein Maßband letzte Gewissheit. Das genau fest gehaltene Spielergebnis allein stand nicht im Vordergrund, sondern die verbindende Freude am Spiel und die unterhaltsame Kommunikation. In den Spielpausen wurden erste Erfahrungen bei einem gut gekühlten Gläschen Roséwein aus Frankreich und Saft und Sprudel aus Hohenlohe ausgetauscht. Die Gruppe bouleKÜSS möchte sich einmal im Monat an einem Mittwoch ab 18 Uhr in der warmen Jahreszeit zum Petanque-Spiel treffen. Die Spielgruppe freut sich über interessierte Gäste. Der nächste Spieltermin ist bei trockenem Wetter am 25.September. Text: Ehrenfried Biehal
Da lege ich einmal vor …… … ich nehme jetzt aber genau Maß … … diese Kugel hat den Punkt … … jetzt macht sich das Zielwasser bemerkbar … … genaue Buchführung des Spielstandes … … in der Spielpause ein Gläschen Roséwein ……